Interview mit Reto Giezendanner – Gastgeber der sit hütte in Arosa

von Malin Müller, Geschäftsleiterin und Chefredaktorin QUALITYTIMES & SNOWTIMES

Nach der Neueröffnung im vergangenen Jahr mit modern-bohemischem Konzept schärft die sit hütte ihr Profil weiter. Reto Giezendanner spricht über clevere Updates draussen wie drinnen und eine Küche, die mit «Mountain Fusion» weit über klassische Hüttenkost hinausführt.

Reto, die sit hütte hat schon immer mit ihrem besonderen Charme begeistert – und mit dem neuen Boho-Konzept, der künstlerischen Stimmung und dem magisch-modernen Interior noch einmal neue Akzente in der Berggastronomie gesetzt. Welche Überraschungen dürfen die Gäste in dieser Saison erwarten?

Wir wollten das Erlebnis für unsere Gäste noch spannender – und zugleich entspannter – gestalten. Deshalb haben wir einiges angepasst: von der Terrasse bis hin zur Küche. Am Ende geht es immer darum, dass sich die Leute bei uns wohlfühlen, Sonne tanken, gut essen und einfach eine unvergessliche Zeit haben.

Beginnen wir draussen: Was hat sich auf der Terrasse verändert?

Die Terrasse ist unser Herzstück. Wir haben die Sitzplätze neu arrangiert, damit mehr Leute Platz finden, ohne dass es enger wirkt. Zusätzlich haben wir die Anzahl der beliebten Sonnenliegen erweitert: perfekt, um nach dem Skifahren die Sonne bis zum letzten Strahl zu geniessen. 

Apropos Sonne – ihr plant auch eine Aussenbar?

Genau! Die Aussenbar wird eine echte Bereicherung. Gäste können sich draussen ganz unkompliziert ein Getränk holen – ohne QR-Code, direkt und spontan. 

Kaffee ist ja in den Bergen fast heilig. Da habt ihr auch aufgerüstet, oder?

Absolut – das war uns ein echtes Herzensanliegen! Neu steht bei uns eine vollautomatisierte Siebträgermaschine, die technisch auf dem neuesten Stand ist und Kaffee auf Barista-Level zubereitet. Damit können wir unser Kaffeeangebot deutlich erweitern.

Kommen wir zur Küche. Die sit hütte ist ja für ihre aussergewöhnliche Karte bekannt. Gibt es da auch Neuerungen?

Ja, und darauf sind wir besonders stolz. Unsere Küche nennen wir Mountain Fusion – weil wir ganz bewusst mehr bieten als klassische Hüttengerichte. Die Bandbreite reicht von japanischen Ramen über italienische Pasta und Crispy Chicken bis hin zu unseren legendären Burgern. Neu sind die Smashed Burger, die es jetzt fix auf der Karte gibt.

Es soll auch eine Überraschung für Kinder geben?

(lacht) Da will ich noch nicht zu viel verraten. Aber: Familien sollen bei uns genauso auf ihre Kosten kommen wie Partygäste oder Skifahrer-Cliquen. 

Gab es auch bauliche oder organisatorische Updates im Hintergrund?

Auf jeden Fall – es hat sich einiges getan. Wir haben zum Beispiel eine automatische Küchentüre eingebaut. Klingt unspektakulär, macht für das Team aber einen riesigen Unterschied im Alltag. Insgesamt sind es rund 60 grössere und kleinere Anpassungen geworden – viele davon kaum sichtbar, aber spürbar. 

Wenn du die Neuerungen in einem Satz zusammenfassen müsstest – was ist die Idee dahinter?

Mehr Gemütlichkeit, mehr Genuss, mehr Erlebnis – die sit hütte ist unser magischer Rückzugsort in den Bergen. Aus der letzten Saison haben wir viel gelernt und sind dafür unglaublich dankbar. Jetzt zeigt sich die Hütte noch stimmiger, überraschender und einladender – der perfekte Moment, vorbeizuschauen und sich selbst verzaubern zu
lassen.


www.sit-huette.ch

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